„Seit ´33 arbeitsfrei“ – Wie Neonazis den 1. Mai instrumentalisieren

Hintergrundpapier 2/2011

„Seit ´33 arbeitsfrei“ – Wie Neonazis den 1. Mai instrumentalisieren

Seit Beginn der 1990er Jahre bemühen sich Neonazis den 1.Mai inhaltlich zu besetzen und als zentralen Aufmarschtermin zu etablieren. Diese Versuche sind Teil einer spektrenübergreifenden Strategie soziale Fragen mit neonazistischen Inhalten zu beantworten. In diesem Jahr plant die Neonaziszene Demonstrationen in Halle (Saale), Heilbronn und Greifswald.
Im aktuellen Hintergrundpapier der Arbeitsstelle Rechtsextremismus wird die historische Bedeutung des 1. Mai für die Naziszene beleuchtet. In diesem Zusammenhang wird die aktuelle Argumentation der Nazis gegen die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Arbeitnehmerfreizügigkeit als das enttarnt, was es ist: kein modernes Politikverständnis, sondern ein Deutungsanspruch, der in der Traditionslinie der historischen Nationalsozialisten steht.

AREX Hintergrundpapier 02/2011

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